Aktivitäten 2008
50 Jahre

Städtepartnerschaft

Schramberg - Hirson

Einweihung der neuen Partnerschaftstafel am 6. Juli 2008
Lange ungeklärt blieb die Frage, wie denn das Schramberger Patenkind der Hirsoner Riesen, im Mai bei den Feiern in Hirson auf Konstantin getauft, zu seinem Aussehen kam: Exclusiv erfuhr der "Schwarzwälder Bote" von einem der Verantwortlichen für die Gestaltung der Figuren: Nun, wir haben den Bauer auf dem Aufkleber der "Gastlichen" etwas verjüngt ... Vielleicht sollten die alten Werbeklischees eben nicht so lange nach Ablaufdatum aufbewahrt und verteilt werden ...
Eindrücke vom großen Pfingstumzug zum Partnerschaftsjubiläum in Hirson. Natürlich traf man dabei auf zahlreiche alte Bekannte von Freizeiten - die unten rechts in den Konfettiregen der belgischen Umzugsteilnehmer geraten waren. Ganz wichtig auch: die diversen Misses (oben links), Konstantin (ganz oben) und zwischendrin einige Schramberger.
Der Schnee kommt aus der Seifenblasenmaschine

Schramberg / Hirson (sw). Für den Verein für Städtepartnerschaft ist es mittlerweile zu einer kleinen Tradition geworden: Er besuchte in diesem Jahr zum zehnten Mal den Weihnachtsmarkt in der französischen Partnerstadt Hirson.
Hatte die Stadt Hirson früher für den Markt ein großes Zelt angemietet, in dem ein Großteil der Stände wie bei einer Messe untergebracht war, änderte sich das Konzept zwischenzeitlich zu einem Markt mit rund 70 kleineren Häuschen auf dem zentral in der Stadtmitte gelegenen Platz »Victor Hugo«.
Um dem Platz auch wirklich eine weihnachtliche Atmosphäre zu geben, war direkt am Eingang, rings um die Hüte des »Père Noël«, ein kleines Weihnachtsdörfchen aus Birkenholz entstanden. Auch wenn das Wetter nicht gerade weihnachtlich war, für die Schramberger, zum Teil Schüler des Gymnasiums, war das Wochenende dennoch ein interessantes Erlebnis, war es für die Hälfte der Teilnehmer doch der erste Besuch in der französischen Partnerstadt. Um jedoch nicht nur Weihnachts- sondern auch Schneestimmung aufkommen zu lassen, hatte die Stadtverwaltung von Hirson kurzerhand eine »Schneekanone« eingekauft, die von einem Gerüst herab fast echt wirkenden Seifenblasen-Schnee über den Platz wirbelte.An den Hütten gab es übrigens alles zu kaufen, was in Frankreich für ein stilvolles Weihnachtsfest vonnöten ist – von der Dekoration bis hin zu edlen Speisen und Getränken. Und nachdem für manche Hirsoner der Schramberger Stand auch schon Tradition hat, wussten sie natürlich genau, dass auch so manche Produkte aus dem Schwarzwald dazupassen.Neben der Degustation von heißem Bratapfellikör bot der Schramberger Stand in diesem Jahr auch erstmals einen heißen alkoholfreien Apfelsaft an. Etwas weniger gefragt waren Wurstspezialiäten, die ansonsten immer guten Absatz gefunden hatten. Aber dies könnte auch daran gelegen haben, dass viele »alte Bekannte« der Schramberger oder Schrambergs sich aufgrund des nahen Markttermins zu den Weihnachtsfeiertagen bereits im Winterurlaub befanden.
Untergebracht waren die Schramberger einmal mehr in der ehemaligen »Hostellerie de Blangy«, einer Jugendbegegnungsstätte mit kleinem See und Wasserfall in nächster Nähe.
(Schwarzwälder Bote vom 30. Dezember 2008)